Ich habe nun schon einige Posts zum Monats Thema
Freundschaft ist etwas sehr individuelles, mir persönlich ist Freundschaft nicht so
wichtig wie Familie. Das bedeutet für mich Rückhalt, Erleben, Erinnern, und
ganz viel Zukunft.
Das begründe ich damit, dass ich früh schon gemerkt habe das
Freundschaft oft zeitlich begrenzt ist. Meine Kindergarten Freunde wurden erst
nach mir eingeschult, meine Grundschulfreunde besuchten nach der vierten Klasse
das Gymnasium. Und die besten Freundinnen in der 5.- 10 Klasse waren je nach
Phase in der ich mich als Teeny befand ganz unterschiedliche. Später war es nur
sehr oberflächlich man war halt Mitschüler / Arbeitskollege.
Und es war doch immer gut Freunde zu haben mit denen man über alles
reden kann, die mit fühlen, leiden, lieben und die dann doch ihre Wege gehen.
Vergessen sind diese Wegbegleiterinnen nicht aber in der Kiste der Erinnerungen
gut verwahrt. Wenn ich heute auf eine Freundin von damals treffe finde ich es
schön zu hören wenn es ihr gut geht, bin neugierig wohin sie das Leben geführt
hat und dann verstehe ich aber auch warum die Freundschaft nicht auf Dauer war.
Freundschaft braucht auch Gemeinsamkeit, ein Wir -Gefühl. Seit ich
Kinder habe gibt es neue Freundschaften, und dann ist das mit dem Wir Gefühl
etwas einfacher man hat nämlich immer was gemeinsam, man ist Eltern.
Na klar versteht man sich nur wenn man ähnlich tickt, oft haben unsere
Freunde auch 3 Kinder und diese sind gleich alt. Wie schön ist es dann Familie und Freundschaft
miteinander zu verbinden, Kinder groß werden zu sehen, sich Freud und Leid
auszutauschen.
Und somit ist Freundschaft für mich so etwas wie ein Lebensprozess,
immer im Wandel, mal eng, mal entfernt.
Es macht mich glücklich an gemeinsam verbrachte Stunden mit Freunden zu
denken oder Pläne für die Zukunft zu machen, spontane Besuche, ein wenn die
Kinder groß sind Gefühl, ein weißt du noch, ein Telefonat, eine Karte zu
Weihnachten oder Geburtstag, und dann hat doch jeder seien Alltag zu
bewältigen.
Ich habe gestern ein tolles Buch zum Thema Freundschaft zu Ende gelesen
Wunder von Raquel J. Palagio
und wer es noch nicht kennt sollte sich einfach mal einlassen auf die
Geschichte von August der mit einem Missgebildeten Gesicht auf die Welt kommt
und im Alter von 10 Jahren zum ersten Mal eine Schule besucht. Wunder ist voll von
wundervollen Gedanken wie wir anderen begegnen wer wahre Freunde sind und was
Freundschaft alles bewirken kann.
So nun ist meine short Story eine ganz schön lange Sache geworden und eine Buchempfehlung noch dazu. Bin schon sehr gespannt was es unter der Rubrik Gedachtes im März zu erzählen gibt.

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